Die Reformation

und das kulturelle Leben

Datum:

16. September 2017
17:00-19:00 Uhr

Ort:

St.-Jakobi-Kirche, Jakobikirchhof 3, 23552 Lübeck

Martin Luther war ein begabter Musiker, dichtete selbst und komponierte eingängige Strophen. Das Singen war eine der schärfsten Waffen der Reformation, denn die Protestanten schmetterten sie als Protestlieder. Der sogenannte „Singekrieg“ in Lübeck und besonders in St. Jakobi ist ein beredtes Zeugnis davon.

In seinen Tischreden preist er „die Musica“ als ein „herrlich und göttlich Geschenk und Gabe“, die den Menschen „fröhlich mache“. Eine Gabe, die der Teufel „nicht gerne erharret“. Luthers hohe Wertschätzung der Musik dürfte nicht unwesentlich zur Musikkultur in Deutschland beigetragen haben – in evangelischen wie in katholischen Kreisen.

Der Gründer und frühere Intendant des Schleswig-Holstein Musik Festivals, Justus Frantz, seit mehr als dreißig Jahre ein international erfolgreicher Pianist und Dirigent wird am 16. September 2017 in einer Rede und im Dialog mit Björn Engholm Luthers Verdienste um die Entwicklung der Musik und der Sprache beschreiben, aber auch nicht Luthers Vorlieben für gutes Essen und Trinken vergessen. Die Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr.